Zementwerk Karlstadt
Modernisierte Laborlüftung für höchste Prozesssicherheit
Am Standort Karlstadt investiert die SCHWENK Zement GmbH & Co. KG gezielt in die Zukunft ihrer Laborinfrastruktur.
Wo täglich Qualitätskontrolle gesichert, intensive Forschungsarbeit durchgeführt und Prozessdaten gewonnen werden, spielt eine zuverlässige und präzise gesteuerte Lüftungstechnik eine zentrale Rolle. Auch die Nachhaltigkeit steht dabei klar im Fokus. Mit einer umfassenden Retrofit-Maßnahme der bestehenden Zentrallüftungsanlage wurde die Grundlage für einen energieeffizienten und sicheren Betrieb geschaffen. Eduard Schwenk gründete im Jahr 1847 in Ulm das Zementwerk Schwenk. Das Stammhaus der SCHWENK Baustoffgruppe ist die SCHWENK Zement GmbH & Co. KG, die in fünfter Generation mit den Sparten Zement, Sand & Kies, Beton (Transportbeton und Mobilbeton), Betonpumpen und Kreislaufwirtschaft.
Die Schwenk Baustoffgruppe ist eines der ältesten Familienunternehmen der deutschen Baustoffindustrie.
Projekt: SCHWENK Zement GmbH & Co. KG Karlstadt
Anwendung: Zementherstellung - Laborbereich
Bedarf: Retrofit-Maßnahme für eine Zentrallüftungsanlage (Laboranwendung)

(C) 2026 Schwenk
Produkte & Lösungen: Die vorhandenen FläktGroup Lüftungsgeräte aus dem Jahr 1985 mit 20000m³/h erfüllten die heutigen Anforderungen an Betriebssicherheit und Energieeffizienz nicht mehr. Dabei wurden die nachfolgenden Herausforderungen festgestellt:
- die Ersatzteilversorgung war nicht mehr gewährleistet
- erheblicher Energieverbrauch im operativen Betrieb der Anlage
- hohes Ausfallrisiko bei zentralen Anlagenkomponenten
- ungleichmäßige Luftverteilung im Kanalsystem
- instabile Raum-Druckverhältnisse
- defekte Volumenstromregler, Schallkulissen
Für eine zukunftsfähige und präzise regelbare Anlage wurde die Lüftungstechnik umfassend erneuert. Die Maßnahmen umfassten unter anderem:
- EC-Fan-Kit für die riemengetriebenen Ventilatoren (jeweils 6 Stück pro Seite)
- Neuer Standschaltschrank mit FG12-Controller inkl. BSK-Modulen
- Austausch von Motor, Steuergerät und Keilriemen des Rotationswärmetauschers
- Installation neuer Feldkomponenten (Sensorik & Aktorik)
- Neue Volumenstromregler (Optivent Ultra) und neue Druckklappen (EMXS + Belimo)
- Neue Ventilkörper und Antriebe für Kalt- und Warmwasserkreislauf
- Erneuerung der Pumpeneinheiten beider Wasserkreisläufe
Im Zuge der durchgeführten Modernisierungsmaßnahme konnten Laborbetrieb und Energieeinsatz nachhaltig optimiert werden. Durch die Erneuerung zentraler Komponenten ist die Ersatzteilversorgung langfristig gesichert, was die Betriebssicherheit deutlich erhöht und künftige Ausfallzeiten reduziert. Gleichzeitig führt die modernisierte Anlagentechnik zu einer Reduzierung der Energiekosten um rund 50 %, wodurch sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile erzielt werden.
Die umfassend optimierten Regelungs- und Steuerungsmechanismen ermöglichen nun einen bedarfsgerechten, sicheren und stabil geregelten Anlagenbetrieb, der sich präzise an die jeweiligen Laboranforderungen anpasst. Zudem gewährleistet die moderne Gebäudeautomation eine zuverlässige Überwachung und Steuerung der gesamten Lüftungstechnik, wodurch ein konstant hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandard erreicht wird.
Eine optimierte Luftverteilung sowie die automatisierte Druckregelung tragen zusätzlich dazu bei, dass das Laborumfeld jederzeit kontrolliert, energieeffizient und normgerecht betrieben wird. Insgesamt sorgt die Maßnahme dafür, dass das Labor zukunftssicher, ressourcenschonend und operativ stabil aufgestellt ist.